Nach dem Link gestern nun schon wieder kein Sticker. Dafür aber ein Tag – die ich eigentlich gar nicht mag. Meistens sind sie a) hässlich, passen b) nicht in die Umgebung und haben c) oft auch nichts mit Art zu tun. Diesen fand ich aber gleich schön. Sehr unauffällig auf einer weißen Fläche einer Litfaßsäule – ohne etwas anderes zu beschädigen. So solls sein. Und die Botschaft: unschlagbar!

Reclaim your city!

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Ey ihr Spackos! Zugehört und angeschaut! Eine StreetArt-Doku auf Arte. Bezahlt durch meine GEZ-Gebühren. Danke!

Noch bis Gründonnerstag abend auf ARTE+7

Peter who?!

23/03/2010

Abenteuerlich! Hier ein Zitat vom angegebenen Foto“Blog“: „Herzlich Willkommen auf dem Fotoblog von Peter Aktins. Sein aus TV und Presse bekanntes Fotostudio gehört zu den Top-Adressen in Deutschland.“ Aja, und Top-Adressen setzen natürlich ganz seriös auf solche Such-Zettel?! Referenzen anyone? Wollen wir nicht so sein, seriös ist der Schuppen wohl. Aber auch verdammt ekelerregend. Werbefotografie von seiner schleimigsten, gelecktesten Seite. Dazu gibts natürlich noch so abscheuenswürdige Sachen wie „Fashion-Parties“, „Fashion-Lounges“ und, unvermeidbar, „FashionTV“. Ist ja vielleicht nur ein Gedanke, aber warum klingt Fashion  immer so nach faschistoid? Negativer Fashion-Höhepunkt ist das Burberry Baby. Wie kann man nur?

Gerne wüsste ich ja auch, was es mit „Jugendkulturen2.0“ auf sich hat. War in 2008 wohl ein großes Projekt von Herrn Atkins. Aber im Netz (Link auf den Pages, gar im Blog, vergeblich gesucht) dazu nicht wirklich was gefunden. Außer ein myvideo-Video. Und das ist mehr so…zzzzzzZZZZZZZZZZZzzzzzzzzzzzzz…und man ahnt, dass es da nix mit Jugendkulturen zu sehen gibt. Nur ein paar Kids in Kapus (=HipHop) oder Chucks (=Rock). Aja – und da haben wir dann die Jugendkulturen. Das ist ja einfach – und oberflächlich.

Über den Blog selbst muss man auch nicht viel sagen. Keine Kategorien, keine Links. Lediglich langweilige Fotos von langeweiligen Kunden, die nicht mal was dafür können (Highlight: Nierenzentrum!). Da hat jemand das Internet nicht ganz verstanden…

Die richtige Homepage ist ebenfalls so langweilig. Zwar ganz nett und übersichtlich, aber nett ist ja auch mehr die kleine Schwester von Scheiße. Also darf man sich auch da was von Vernissagen, Lounges und und und anhören/ansehen. Alles schön Photoshop-geleckt. Ohne Ecken, ohne Kanten.

Wer will kann gerne danach googlen. Aber ich verlink das Zeug bestimmt nicht…

Reclaim your city!

Wer bist du?

23/03/2010

BoshiSan!

Tja, was soll ich von diesem Sticker halten?! Also an sich eigentlich viel. Das Layout ist echt gut. Die Schwarz-Weiß-Rot-Kombination zieht schon ziemlich an. Auch weil dieses Gesicht ziemlich interessant ist. Je nach dem könnten Auge und Ohr auch wieder Auge und Auge, die Wange die Nase sein. Kommt aber sicher auch durch die Krümmung des Stickers.

So ein bisschen fehlt mir ja der Absender in der ganzen Geschichte. OK – „Digi-Single ab 26.02.2010“ sagt mir zwar es geht um Musik, aber so richtig ist das nichts. Erst beim kleinen Labelnamen „58Beats“ kann man, wenn man sich ein wenig auskennt, auf HipHop schließen – das Label von MainConcept.

Also insgesamt bin ich halt nich wirklich überzeugt. Weder vom Sticker, noch von der Musik. Sorry Boshi.

Reclaim your city!

Schlachthofbronx!

22/03/2010

So. Nachdem ich am Wochenende dann doch mal durchs Münchner Schlachthofviertel spaziert bin (aufm Weg vom Substanz zum Kafe Marat) ist mir in meinem mittlerweile doch reichhaltigen Fundus (aber leider keine Zeit zum bloggen) wieder dieser Sticker aufgefallen.

Die Schlachthofbronx zu beschreiben finde ich gerade schwierig. Ist wohl ne Art DJ Crew die hier in München ziemlichen Lärm machen. Leider habe ich die selbst noch nicht gesehen – nehme halt nicht jede Elektroparty mit. Aber die sind schon ziemlich gut drauf.

Der Sticker ist natrürlich sehr schön. Die Tröte als Sinnbild für lautstarkes Gefeiere und als Inhalt natürlich die Bronx. Dazu links der Link zum Glück. Klassisch, stylisch und nicht überladen. Dazu die Info mit der Internetadresse. Einfach gut – Schlachthofbronx.

Reclaim your city!

Bekleben verboten!

18/03/2010

Man nehme: eine schnöde, langweilige graue Wand, ein paar Spießbürger die mit Word und ohne Interesse für Layout/Kunst ein beschissenes „Bekleben verboten!“-Schild basteln, ein Feuerzeug und etwas Deo sowie diverse Aufkleber – fertig ist die Collage!

Der Aufkleber ist mal wieder von der Antifa „Against homophobia and sexism! – Lieb doch wen du willst!“ Sehr schön. Morgen gehts auch wieder hin in die Subkultur. Hach wird das schön und laut…

Reclaim your city!

16/03/2010

So. Den können wir ja mal wieder etwas mehr auseinander nehmen. Und wie immer bei Feedback gehts mit den Positiven Argumenten los: der Botschaft. NazisRaus! Alle! Zweitens: Das N finde ich super. Hätte eigentlich schon gereicht. Aber nen Aufruf dazu zu texten ist natürlich auch nicht so dumm. Deswegen sind wir da auf Kurs.

Negativ ist aber die Machart. Ich find es einfach unsinnig Postpaketaufkleber zu klauen (Oh wie böse!) – das ist blöd. Und von der „Verarbeitung“ her hätte man auch einiges besser machen können. Die Schablone beispielsweise war bestimmt keine klassische Overheadfolie. Damit wäre es sicherlich einfacher gegangen und man hätte sich für ne gute Schriftart entscheiden können. So kommt es aber einfach nicht professionell genug rüber. Applaus zwar über den Enthusiasmus, aber Dilletanten kann die Szene nun wirklich nicht gebrauchen…

Reclaim your city!

Ok, kann mir den mal bitte jemand erklären? Im Bestfall soll dieser zum Nachdenken anregen, im schlimmsten Fall gehts um irgendwas blödes. Naja.

Reclaim your city!

Das schönste an Paderborn, neben der Tatsache dass nach Ewigkeiten mal wieder zwei Tore geschossen wurden und fast ein Sieg herausgesprungen wäre, ist dieser Sticker!

Reclaim your city!

Das gehört natürlich auch in jeden guten Stadtteil. Laternen und Schilder die man vor Gesucht/Gefunden-Zetteln nicht mehr zu sehen sind. Besonders in den guten Vierteln tummeln sich hier Musik-, Sport-, Ernährung-, und Wohnungsangebote wie -suchen aller Richtungen.

Auf diesem Exemplar am Max-Weber-Platz etwa gehts um Wohnungssuche, Angebote zur Musikfrühförderung (Prenzlauer-Berg-Style), für Nachhilfe, für Klavier- und Gitarreunterricht, Umzüge usw. usf.

Ganz wichtig sind natürlich die Telefonnummern zum abreißen. Wobei ich als Klebender ja immer Schiss hätte, dass ,wenn jemandem das Angebot gefällt, er gleich den ganzen Zettel mitnimmt – oder das irgendwelche Perversen anrufen.

Reclaim your city!