Hier ein ziemlich „geheimnisvoller“ Sticker. Denn auf den ersten Blick sieht man nur viel gelb und ein wenig pink. Erst auf den zweiten Blick erkannt man die Internetadresse, bei der es dann wohl um T-Shirts gehen soll. Und die sind gar nicht mal so hässlich. Insgesamt ziemlich bunt und sogar ganz gut anzusehen. Die Preise sind ok (20€ das Shirt, 30€ der Kapu). Die Qualität ist laut Angaben der Site sehr hoch. Wenn das jemand bestätigen kann – bitte. Aber Schluss mit der Werbung! Mehr bunte Shirts! Mehr bunte Sticker!

Reclaim your city!

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Hier mal ein ziemlich einfacher Sticker – und eine simple Idee. Denn die Sticker kann man sich anscheindend irgendwie besorgen/kaufen, dann in der Welt verteilen, fotografieren und schon steht das Foto auf www.flaucher.com – to get Munited! Der Flaucher ist übrigens hier ein Seitenarm der Isar an dem man wunderbar grillen, sich sonnen und gerne auch leicht betrunken werden kann. Einer der schönsten Flecken in München.

Reclaim your city!

So, nun mal etwas klassischer. Nachdem ich ja schon einige Male positiv über Antifasticker geschrieben habe, sollte aber mal das Logo richtig zur Geltung kommen. Um es nicht zu verwechseln: Im Innenkreis zwei nach links wehende Fahnen: die schwarze im Vorder-, die rote im Hintergrund. Dazu im Außenring obendrüber „ANTIFASCHISTISCHE“ und untendrunter „AKTION“. Dazu gibt’s dann ja, wie so oft und noch lange nicht genug berichtet, diverse Slogans, Botschaften und Infos. Hier ebenfalls ganz klassisch: „Stiefel- und Parteinazis den Kampf ansagen“. Alles ohne viel drumrum, klar und aussage Kräftig. Dazu ein Link: und alle ist gut!

Reclaim your city!

Ja da denkt man so an gar nichts weil sich sein Verein grobe Richtung dritte Liga gurkt, spaziert ein wenig durch die ersten echten Sonnenstrahlen des Jahres, dazu noch in Hannover, und schon steht da ein Kondomautomat an der Üstra-Haltestelle und dieser Sticker klebt dran. Wieder mal alles richtig gemacht. Motiv großartig, Idee großartig, Botschaft großartig. Wochenende auch großartig.

Edit: Hier dann auch ein zweiter Sticker aus der Serie. Der „Bärenjude“ erschlägt Nazis mit einem „Prügel“ und die Soldaten denken er wäre ein „Golem“. Hach, wie ich Film und Sticker liebe…

Edit: Tu ihm den Gefallen Donny!

Reclaim your city!

Fertig Los!

14/04/2010

Hoho. Wie toll. Fertig Los! Ich weiß, was ihr sagen werdet: „Was isn das fürn Knaller? Erst einen auf harten Antifa machen und dann so ne Mädchenmukke hören….“. Und ich so: „Yeah! That’s me!“. Aber mal im Ernst jetzt. Fertig Los! sind, wie vielen bekannt sien wird, eine Münchner Band und mit ihren bisher doch eher seichten Texten, der leicht poppigen Gitarrenmusik und vor allem der weichen Stimme nicht gerade etwas für harte Kerle. Aber ich mag so Zeug halt. Das erste Album habe ich zwar nicht in meinem Plattenschrank, die Singles „Ein Geheimnis“ und „Das bleibt hier“ sind aber auf jeden Fall zu empfehlen. Ende letzten Jahres hat die Band ihr neues Album „Pläne für die Zukunft“ bereits in München vorgestellt und beide Konzerte haben mehr als überzeugt. Insgesamt sind Musik und Texte etwas düsterer – ähnlich der Entwicklung von Karpatenhund und deren letztem Album – geworden. (Jetzt die klasse Überleitung zum Sticker) Daher finde ich diese dicken Regentropfen auf dem Sticker auch richtig passend. Denn das Motiv lässt nicht wirklich auf diese Entwicklung schließen. Auch wenn die Jungs dunkel und mit ihren Frisuren eher traurig wirken. Eher denkt man, dass es eine dieser neuen Elektro-Pop-Rock-Produktionen ist. Was nur zu einem kleinen Teil stimmt. Ein wenig mehr Synthies rechtfertigen für mich kein Rosa zusammen mit dem ausgesuchten Font. Ich persönlich hätte die Entwicklung auch in Artwork und Marketing-„CI“ gezeigt. Aber egal – die Regentropfen reißen alles wieder raus!

Reclaim your city!

I Love Porn

13/04/2010

Haha. Sowas finde ich ja auch erstmal immer lustig. Mit ein wenig Trash die Blicke auf sich ziehen (Sex sells!) und dann komplett was anderes sein. Die Page selbst ist jetzt nicht so mein Ding. Nicht das ich was gegen Skateboarding habe, aber so ganz ausgereift ist der Spaß einfach noch nicht. Ich sag mal: da ist noch Potential.

Zum Sticker selbst gibt’s wieder nicht viel zu sagen. Die Sprechblasenform ist nich neu, aber in Aufkleberform doch selten. Der Ich herz Dingenskirchenspruch auch nicht neu, aber halt erstmal lockend. Insgesamt also eine relativ runde Geschichte. Aufmerksamtkeit erreicht.

Reclaim your city!

Zoot Woman

08/04/2010

Wie wir hier sehen, wird uns das Thema „Stromkasten“ noch öfter begleiten. Wobei mir gerade einfällt: Sind das eigentlich Stromkästen? Ich glaube auch mal gesehen zu haben, dass die Dinger der Post gehören und die Briefträger (vielleicht sogar Zeitungsausträger) irgedwie mit den Kästen arbeiten. Naja, bis wir das herausgefunden haben, sind das also Stromkästen. Alle viel zu grau bzw. unbunt. Das muss geändert werden.

In diesem Beispiel ist es natürlich kein Aufkleber im eigentlichen Sinne sondern ein Plakat. So richtig mit Tapetenkleister und allem drumherum. Anleitungen dazu gibts wie zu jeder Streetartform im reclaimyourcity-Forum, welches ich wohl heute Abend erstmal richtig in Augenschein nehmen muss – to get involved…

Schon wieder vom Thema abgekommen. Das Plakat! Eigentlich gibt es dazu wenig zu sagen. Gutes Format (alles was von DIN und sonstigen Mainstreamformaten abweicht ist gut!). Klare Botschaft (ZOOT WOMAN). Dazu die wichtigsten Infos (9th May, Zwischenbau Rostock). Eine Internetadresse fehlt zwar, aber ist in diesem Fall ja nicht so wichtig. Ist ja für ein Tourplakat alles drauf. Sieht insgesamt einfach gut aus und fällt auch auf. Also alles richtig gemacht. Wünsche allen viel Spaß. Wäre auch gern dabei…

Reclaim your city!

Das ist neu. Dass wir Stromkästen nicht bekleben dürfen haben wir ja bereits gelernt. Aber auch „Farbauftrag“ sieht die Wemag nicht so gerne. So weit, so schade. Schließlich ist der Kasten einfach nur grau und könnte eine ganze Menge Farbauftrag vertragen. Aber was nicht sein darf…

Wirklich interessant finde ich auch den Schlusssatz: „Entfernen ist kostenpflichtig“. Wie was entfernen? Wenn ich mich entferne? Oder wenn ich den Aufkleber entferne (was soll ich denn damit?)? So teuer kann der doch gar nicht sein. Die Herstellung war wahrscheinlich nicht so teuer. Und beim Layout hat man auch mehr als gespart. Sowas finde ich ja immer sehr blöd. Mit ein wenig Farbe könnte das graue Teil echt aufgewertet werden. Aber nein, Einheitsgrau soll regieren. Ich glaube ja, dass die einfach nur ihren Aufkleber alleine da drauf haben wollen. Eine Art Premiumplatzierung und Exklusivität. Super Idee. Ich bau jetzt gleich mal nen Sticker: „Bitte keine weiteren Sticker im Umkreis von 2 Metern aufkleben. Annähern ist kostenpflichtig!“

Reclaim your city!

Aufkleber!

05/04/2010

Sehr super! Da macht man mal aus purer Langeweile (8,5h Zugfahrt…) ein Kreuzworträtsel und schon beim dritten Wort wird einem das Lächeln ins Gesicht gezaubert. So einfach kann natürlich auch die Beschreibung für diesen Blog sein. Es geht um selbsthaftende, kleine Bilder – sonst nix!

Reclaim your city!

OK, OK. Ich weiß – Agression geht vor Grammatik. Aber „das lesen“ geht halt gar nicht – substantivierte Verben und so…

Aber fangen wir von vorne an, denn dieses Verbotsschild hat noch eine Nebengeschichte. Kaum fährt man ins Allgäu zum Geburtstag von nem Kumpel, wird man im Bahnhofsshop gleich von der rechten Spießigkeit überfallen. Denn von diesen Schildern hingen im Verkaufsraum ungefähr alle 2 Meter welche. Ein wenig kann ich es verstehen, Marktoberdorf ist jetzt nicht der Nabel der Welt. Und das Bahnhofsviertel dort bietet auch nicht so viel Ablenkung wenn man auf seinen Zug wartet. Aber Verbotsschilder sind halt scheiße. Und als wenn das noch nicht gereicht hätte, haben die Penner da auch noch die National-Zeitung verkauft. Die Parteizeitung der DVU (keine Links für Scheiße!, Anm. der Redaktion). Zur Rede gestellt was das soll und warum man das nicht lassen kann, gab es keine ordentliche Antwort: „Es wird doch gekauft…“ Arschgeleckt. Man verkauft keine Nazipresse. Also wurden alle fünf Exemplare eingesammelt, auf die Theke gelegt, und erst als Mensch noch ein Feuerzeug dazu wollte ging der Verkäuferin ein Licht auf. Zu spät. Burn in hell!

Reclaim your city!

PS: Ich wollte mich jetzt mit der Juristerei nicht auseinander setzen, kann mir aber kaum vorstellen, dass die Androhung rechtlich haltbar ist.