…verpflichtet zum Kauf!

02/04/2010

OK, OK. Ich weiß – Agression geht vor Grammatik. Aber „das lesen“ geht halt gar nicht – substantivierte Verben und so…

Aber fangen wir von vorne an, denn dieses Verbotsschild hat noch eine Nebengeschichte. Kaum fährt man ins Allgäu zum Geburtstag von nem Kumpel, wird man im Bahnhofsshop gleich von der rechten Spießigkeit überfallen. Denn von diesen Schildern hingen im Verkaufsraum ungefähr alle 2 Meter welche. Ein wenig kann ich es verstehen, Marktoberdorf ist jetzt nicht der Nabel der Welt. Und das Bahnhofsviertel dort bietet auch nicht so viel Ablenkung wenn man auf seinen Zug wartet. Aber Verbotsschilder sind halt scheiße. Und als wenn das noch nicht gereicht hätte, haben die Penner da auch noch die National-Zeitung verkauft. Die Parteizeitung der DVU (keine Links für Scheiße!, Anm. der Redaktion). Zur Rede gestellt was das soll und warum man das nicht lassen kann, gab es keine ordentliche Antwort: „Es wird doch gekauft…“ Arschgeleckt. Man verkauft keine Nazipresse. Also wurden alle fünf Exemplare eingesammelt, auf die Theke gelegt, und erst als Mensch noch ein Feuerzeug dazu wollte ging der Verkäuferin ein Licht auf. Zu spät. Burn in hell!

Reclaim your city!

PS: Ich wollte mich jetzt mit der Juristerei nicht auseinander setzen, kann mir aber kaum vorstellen, dass die Androhung rechtlich haltbar ist.

Eine Antwort to “…verpflichtet zum Kauf!”

  1. soeren said

    klasse blog. werd hier öfter mal vorbeischauen!

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