Na Endlich! Endlich kann ich auch mal was negatives über Antifa-Sticker schreiben. Denn dieser hier ist, sorry Antifa, einfach mal beschissen. Alles was ich bei den anderen geposteten Stickern gelobt und geliebt habe wird hier über den Haufen geworfen.

Layout und Gestaltung ist absolut schlecht. Vor allem vermisse ich hier die Idee und die Kreativität die die anderen Aufkleber fast immer auszeichnete. Einfach nur schwarz/weiß und ein Foto von nem pseudoaggressiv-glotzenden Vermummten – da bleib ich doch mal emotionslos vor so viel Langeweile.

Als zweites die Aussage. Auch hier war ich ja oft gleicher Meinung mit der Antifa. Fast konnte schon der Eindruck erweckt werden, ich sei selbst in der Szene. Aber die Crux ergibt sich hier: Eigentum ist Diebstahl. Nein, ist es nicht liebe Freunde. Wer arbeitet schafft sich nunmal Eigentum. Leistung und Gegenleistung und so. Schon mal gehört? Ich bin absolut gegen den sich immer weiter entwickelnden Neo-Kapitalismus mit seinen kranken Auswüchsen. Gerne diskutiere ich über Staats- und Wirtschaftsform und was alles falsch läuft in diesem unseren Leben. Aber die Basis für jede neue Form des Lebens müssen Menschenrechte und der Respekt jedem Menschen gegenüber sein – auch der Respekt gegenüber seinem Eigentum. Auch andere Statements auf Antifa-Demos kann ich nicht verstehen und vor allem nicht dahinter stehen. Aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr.

Reclaim your city!

PS: Trotzdem lustig: Shopping the anarchist way!

Zombocombo RULES!

27/07/2010

Eine der erfolgreichsten, und ich denke auch besten, Partyreihen in München. Ich war zwar nur einmal da (bei der letzen in der legendären Registratur), aber es hat doch sehr gefallen. Genau wie dieser Sticker.

Reclaim your city!

Hier zeigt sich mal wieder, dass es sich lohnt mit offenen Augen durch die Welt zu laufen. Dieser Buchladen ganz in der Nähe vom Düsseldorfer Hauptbahnhof ist so ein Beispiel. An sich sieht das Ding ziemlich öde aus. Alte, abgegriffene Bücher gibt es da für ein bisschen weniger Geld. Wenn man aber genau hinschaut, findet man ziemlich viele Schätze. Viele gute Sachbücher, ein wenig Belletristik, books to go für 2 Euro. Ich verbringe gern mal eine Mittagspause mit dem Stöbern in den Angeboten.

Tja. Und nebenbei erkennt man dann an der Markise des Ladens diesen Spruch: Darf der Unglückliche den Glücklichen stören in seinem Glück? Wird der Unglückliche den Ratschlag des Glücklichen annehmen? Leider hat mir Onkel google nicht geholfen. Weiß jemand wo das Zitat herkommt? Vielleicht liest ja jemand diesen Blog regelmäßig der Buchwissenschaften studiert/hat?!

Reclaim your city!

VERMISST !!!

21/07/2010

Muhaaa. Endlich mal wieder was unpolitisches, nichts an sich neues, dafür aber immer wieder sehr lustiges. Unserem_r jungen Freund_in hier wurde das Fahrrad gesto(h)len. Und an sich will er/sie es auch gar nicht zurück. Nein. Lieber den Dieb ein wenig zu pöbeln und verfluchen. Nicht nur auf deutsch und auf einer Seite wie sonst ja so üblich auf Vermisstenanzeigen, sondern auch auf englisch und einem zweiten A4-Papier. Sehr, sehr nice wenn ihr mich fragt. Auch nirgendwo ein Anflug von ComicSans oder einem Fotoausdruck übelster Qualität. Nur Handarbeit – ein Edding und zwei Stücke grünen Papiers. Das wars. Sehr schön. Auf dass sich Dieb, Laster und ewigwährender Dieselgeruch demnächst schon treffen mögen!

Reclaim your city!

Wir nicht.

Reclaim your city!

Wie geil. Habe gerade diese Fotos wiedergefunden, die ich eucht nicht vorenthalten möchte. Schließlich sollt ihr erfahren, dass die Idee für dieses Blog doch gar nicht so abwegig ist. Im Gegenteil. Im Nachhinein macht alles Sinn. Als ich nämlich mit der besten Laurelie überlegt habe, über was ich denn bloggen könnte, sind mir zwar im Endeffekt die Aufkleber eingefallen, aber ich wusste nicht warum. Nun ist es natürlich klar – meine alte Zimmertür! Ein großes Gesamtkunstwerk von Aufklebern die ich im Alter von 8 bis 21 gesammelt und an meine Tür geklebt habe. Unglaublich. Gerne würde ich euch alle Aufkleber irgendwie beschreiben oder nennen können, aber das sprengt doch unseren kleinen beschaulichen Rahmen den wir hier haben. Dahe vielleicht nur drei Highlights!

3. Links oben

In diesem Bereich der Tür habe ich irgendwann angefangen die Tür komplett zuzupflastern. Dort ist also kein bisschen Tür/Holzstruktur mehr zu sehen. Die beiden Poster (Tourplakat Monta – Where Circles Begin und WM-Planer 2006) bedecken die Glasscheibe die in der Tür drin ist. Ihr könnt euch also nochmal gut 10cm Aufkleber links und oben dazudenken. Ich schwelge gerade in Erinnerungen…

2. Giants

Die wohl ältesten Aufkleber der Tür sind die Giants-Aufkleber. Die sind ziemlich hässlich aus heutiger Sicht. Anfang der 90er fand ich die aber bestimmt ziemlich cool. Auch weil ein entfernter Verwandter in genau dieser Band gespielt hat.

1. Deutsche Nationalmannschaft 1994

Im linken unteren Viertel seht ihr in diesem Dreieck Gesichter der deutschen Fußballnationalmannschaft von 1994. Ihr wollt den Grund für die Dreiecks-Aufstellung wissen? Sollt ihr: ich habe die damals nach Bekanntheit aufgeklebt. Also die Spieler die ich kannte oben, die ich nicht kannte unten. Dabei so illustre Namen wie Olliver Kahn, Maurizio Gaudino, Bodo Illgner und so weiter. Wenn das mal nicht genial ist.

Und außerdem möchte ich auf einen Missstand unserer Zeit hinweisen. Wie bekannt sein sollte, fängt das Leben an wenn die Kinder aus dem Haus, und der Dackel unter der Erde ist. Meine Eltern haben nicht ganz so lange gewartet. Ein paar Monate nach meinem Auszug, der Hund lebt noch heute, wurde mein Zimmer von Grund auf renoviert. Neuer Teppich, neue Decke, neue Möbel usw. Nachdem ich 15 Jahre da drin gelebt habe. Unter anderem sind dieser Renovierung auch die Aufkleber zum Opfer gefallen. Innerhalb von 60 Minuten wurde ein Aufklebergesamtkunstwerk besonderer Güte zerstört. Danke Mama, Danke Papa!

Reclaim your city!

Überall.

12/07/2010

Und alle Menschen sind Ausländer. Fast überall. Ich glaube so manchen könnten diese ganzen abgenutzten, politischen Statements hier langsam langweilen. Das ist mir aber egal. Solche Sachen muss man einfach immer wieder wiederholen. Erst recht wo jetzt die Bockwurstparty wieder vorbei ist, sollte man aufpassen, dass der „Partyotismus“ nicht in den Alltagsablauf hineinreicht. Ich habe nämlich keine Lust mehr auf Schwarz-Rot-Gold. Deswegen: Deutschland halt’s Maul!

Reclaim your city!

Um der Reihe „Geile Antifa-Sticker“ mal wieder ein wenig Leben einzuhauchen: hier ein neuer ausm DDorf. Wieder sehr schön gemacht. Gute Farben, gute Aufteilung, gutes Layout, gute Message, gut, gut, gut. Den Sticker gibt’s auch in einer anderen Fassung: „Nazi sein heißt Probleme kriegen: Wir bleiben sportlich.“

Dass ausgerechnen hier in SnobCity ein Bezug zum Snobsport Golf hergestellt wird kommentiere ich jetzt mal nicht. Kann nur Zufall sein. Hoffe ich.

Reclaim your city!

Wenn ich mich recht erinnere (mittlerweile über 50 Blogeinträge – da kann man mal was vergessen), ist das hier der erste Aufkleber vom glorreichen FC Hansa Rostock. Und dieser liegt mir besonders am Herzen – denn er ist in meinen Augen der Beste aus der gesamten Suptras-Kollektion bisher. Gerne erkläre ich euch warum. Zum Einen natürlich die Silhouette der Hansestadt Rostock. Mindestens erkennt man hier mit St. Nikolai und St. Marien zwei der sieben Rostocker Kirchen. Und ganz rechts erkennt man die Gedenkstätte revolutionärer Matrosen – DAS Denkmal für den hafenabhängigen Rostocker. Dazu der ostseeblaue Himmel und eigentlich ist der Sticker so schon perfekt, erst recht mit dem Rostocker Wappen und der FCH-Kogge oben links. Doch um das ganze noch zu toppen wird unten der Spruch zitiert, der im Steintor „eingeprägt“ ist: SIT INTRA TE CONCORDIA ET PUBLICA FELICITAS. When home is where you’re heart is – this is it!

Reclaim your city! (or Millerntorstadion!)

FUCK THE CLIENT…

08/07/2010

So sieht es nämlich aus! Ich mein klar, keiner würde es so direkt zugeben – aber dafür gibt es ja Sticker. Und dass die Leute in der Branche gerne kreativ sind, weiß man ja. Also kommt so etwas super gelayoutetes dabei raus, wenn sich ein paar Spacken a) Gedanken und sich b) gleichzeitig lustig über sich selbst machen. Leider habe ich den Sticker nirgendwo geklebt, sondern nur auf nem Kunstrasenplatz bei Hamburg liegen sehen. Aber wird schon.

Reclaim your city!