meine (alte) Zimmertür

15/07/2010

Wie geil. Habe gerade diese Fotos wiedergefunden, die ich eucht nicht vorenthalten möchte. Schließlich sollt ihr erfahren, dass die Idee für dieses Blog doch gar nicht so abwegig ist. Im Gegenteil. Im Nachhinein macht alles Sinn. Als ich nämlich mit der besten Laurelie überlegt habe, über was ich denn bloggen könnte, sind mir zwar im Endeffekt die Aufkleber eingefallen, aber ich wusste nicht warum. Nun ist es natürlich klar – meine alte Zimmertür! Ein großes Gesamtkunstwerk von Aufklebern die ich im Alter von 8 bis 21 gesammelt und an meine Tür geklebt habe. Unglaublich. Gerne würde ich euch alle Aufkleber irgendwie beschreiben oder nennen können, aber das sprengt doch unseren kleinen beschaulichen Rahmen den wir hier haben. Dahe vielleicht nur drei Highlights!

3. Links oben

In diesem Bereich der Tür habe ich irgendwann angefangen die Tür komplett zuzupflastern. Dort ist also kein bisschen Tür/Holzstruktur mehr zu sehen. Die beiden Poster (Tourplakat Monta – Where Circles Begin und WM-Planer 2006) bedecken die Glasscheibe die in der Tür drin ist. Ihr könnt euch also nochmal gut 10cm Aufkleber links und oben dazudenken. Ich schwelge gerade in Erinnerungen…

2. Giants

Die wohl ältesten Aufkleber der Tür sind die Giants-Aufkleber. Die sind ziemlich hässlich aus heutiger Sicht. Anfang der 90er fand ich die aber bestimmt ziemlich cool. Auch weil ein entfernter Verwandter in genau dieser Band gespielt hat.

1. Deutsche Nationalmannschaft 1994

Im linken unteren Viertel seht ihr in diesem Dreieck Gesichter der deutschen Fußballnationalmannschaft von 1994. Ihr wollt den Grund für die Dreiecks-Aufstellung wissen? Sollt ihr: ich habe die damals nach Bekanntheit aufgeklebt. Also die Spieler die ich kannte oben, die ich nicht kannte unten. Dabei so illustre Namen wie Olliver Kahn, Maurizio Gaudino, Bodo Illgner und so weiter. Wenn das mal nicht genial ist.

Und außerdem möchte ich auf einen Missstand unserer Zeit hinweisen. Wie bekannt sein sollte, fängt das Leben an wenn die Kinder aus dem Haus, und der Dackel unter der Erde ist. Meine Eltern haben nicht ganz so lange gewartet. Ein paar Monate nach meinem Auszug, der Hund lebt noch heute, wurde mein Zimmer von Grund auf renoviert. Neuer Teppich, neue Decke, neue Möbel usw. Nachdem ich 15 Jahre da drin gelebt habe. Unter anderem sind dieser Renovierung auch die Aufkleber zum Opfer gefallen. Innerhalb von 60 Minuten wurde ein Aufklebergesamtkunstwerk besonderer Güte zerstört. Danke Mama, Danke Papa!

Reclaim your city!

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