Berlin Calling PIV

31/10/2010

Es tut mir ja leid. Das Foto is in ner beschissenen Qualität – ihr habt ja recht. Normalerweise fliegen die unscharfen auch gleich immer raus. Aber dann könnte ich diesen Post hier nicht schreiben, und hätte so keine Möglichkeit auf das Ritrovo hinweisen zu können. Da das Stickermuseum ja geschlossen hatte, musste ich ein wenig Zeit überbrücken und bin blind in den Laden rein. Gute Entscheidung. Im Laden selbst hängen Flaggen der italienischen Antifa und von Chievo Verona, an die Wände darf man auch schon mal was ranschmieren und alles ist insgesamt etwas alternativer. Aber am wichtigsten: Die Pizza ist super! Italienischer, knuspriger, heißer und leckerer als die geht echt nicht. Und das bei vernünftigen Preisen (klar in Friedrichshain…).

Die Toiletten sind übersäht mit Stickern (wie ja ganz Berlin) und im Spiegel kann man auch nichts mehr erkennen. Keine Ahnung mehr, was da so hing – sag insgesamt einfach gut aus.

Reclaim your city!

Berlin Callin PIII

29/10/2010

Hehe. Die arme Sau. Da war er saufen und kann sich nich erinnern wo er seine Kamera verloren hat. Ziemlich bitter. Mich würde ja mal interessieren, was er mit „wichtigen Bildern“ meint. Was kann denn schon so wichtig sein? Die besten Sachen bleiben doch eh im Gedächtnis hängen – wie zum Beispiel der Samstag-Abend im Zielona Gora. Aber gut, ohne meine Handykamera wäre dieses Blog auch eher schwierig zu führen. Ich persönlich würde ihm die Kamera ja gerne wiedergeben – Finderlohn einstreichen und dann wieder ab ins Rosi’s… Sehr clever finde ich das „Watch Zeitgeist“. Ich kann es zwar irgendwie nicht interpretieren bzw. in Zusammenhang bringen. Aber man muss ja nicht alles erklären können um es gut zu finden.

Reclaim your city!

Berlin Calling PII

28/10/2010

An sich ist der Sticker nicht sooo cool. Eine einfache Verballhornung des LV-Logos. Irgendwie gibts im Netz auch ein Haufen Treffer dazu – kein Plan was davon dazu gehört. Mir eigentlich auch egal. Louis Vuitton hat mir beruflich mal ein paar arbeitsreiche Tage bereitet. Da musste ich schon ein wenig schmunzeln, als ich den Sticker gesehen habe. Die Erwähnung hier resultiert daher nur aus persönlicher Beziehung. That’s it!

Reclaim your city!

Berlin Calling PI

26/10/2010

Oh wie bitter ist das denn?! Ich bin am Freitag für ein kurzes Wochenende in Berlin gewesen und wollte mir unbedingt das Stickermuseum anschauen, über das ich hier auch schon mal kurz gebloggt habe. Leider hab ich am Vorabend auf der Homepage keinen Hinweis auf ein geschlossenes Museum finden können – blöd! Erst jetzt ein paar Tage später habe ich es in den News gelesen. Naja. Im Dezember starte ich dann einen zweiten Versuch. Die nächsten Tage gibt’s dafür hier ein paar Sticker, die ich in Berlin gefunden habe. Eigentlich wollte ich nur Sticker aus dem Museum präsentieren, da in der Hauptstadt ja echt jeder kleine, freie Platz beklebt wird. Sehr schön an sich, aber eigentlich auch schon ein Overkill.

Reclaim your city!

PS: In Berlin war es sehr schön.

RADICAL HYPE

19/10/2010

Letztes Wochenende war ich mal wieder in HRO und – endlich mal wieder – im Stadthafen. An nem Kippenautomaten vorm Alten Fritz hing dieser Sticker. Im ersten Moment fühlte ich mich an  Julia erinnert – ner Band aus Wien, die es leider nicht mehr gibt. Die hatten nämlich einen ähnlichen Totenkopf. Naja, das war es zwar nicht, trotzdem war ich gespannt was sich hinter „Punkrap“ versteckt. Das Design vom Sticker fand ich schon mal sehr gut. Sehr einfach und schlicht, aber mit Gefühl für Layout. Und na klar: antifaschistisch, antisexistisch, antikapitalistisch. Formalaufklebertechnisch also voll gepunktet.

Zur Musik: ganz nett anzuhören. Die Songs auf MySpace hören sich ziemlich gut produziert an und sind auch textlich nicht schlecht. Den Rap finde ich aber zu abgehackt, da fehlt Flow. Hört am besten selbst mal rein. Anspieltipp: „Keinen Meter“.

Reclaim your city!

Boardsteinschwalbe

12/10/2010

Also ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, was ich dazu groß schreiben soll. Über Google findet man unter Boardsteinschwalben lediglich ein paar Usernamen aus irgendwelchen Foren. Viel cooler fände ich es ja, wenn es so eine Skate-Girl-Community wäre die somit a) Ironie und b) sympathischen Umgang mit der deutschen Sprache beweist. Nun ja, so ist es einfach nur ein ganz gut designter Sticker.

Reclaim your city!

Petit Papillon

08/10/2010

Ich bin mal wieder hin- und hergerissen. Das Petit Papillon ist ein neues Café hier direkt um die Ecke. Da gibt’s Brownies, Tartes, Baguettes usw. Alles handgemacht, alles frisch, alles mit Liebe. Allerdings auch die Ausgeburt der Gentrifizierungshölle. Neben dem Papillon ist auch eine  Trinkhalle – das absolute Gegenteil wo die Jungs von morgens bis abends sitzen und das Schnitzelfett ein paar Tage länger als üblich benutzt wird.

Das der Sticker einfach das Logo des Cafés trägt ist auch schon fast zu gut. Wer mehr wissen will muss halt googeln, sich also aktiv damit beschäftigen. Und vom Design her ist es auch noch toll und passt super zum Gesamtkonzept von dem Laden. Und Ausstellungen und so soll es da auch geben. Little Prenzlberg in Derendorf – Hilfe!

Reclaim your city!

SirPreiss

04/10/2010

Heyhey, mal wieder positiv überrascht! Was HipHop angeht bin ich ja meist ziemlich skeptisch. Die Szene ist zumeist viel zu chauvinistisch und politisch größtenteils auch schon inakzeptabel unkorrekt. Die paar Sachen, die ich wirklich mag sind meist alles Klassiker wie die Brote, Beginner, Blumentopf und vor allem Dendemann (bester!). Der gute SirPreiss ausm DDorf aber bringt nicht diese „Ich bring dich um und fick dich dann du schwule Hure“-Rhymes die mich regelmäßig mit dem Kopf schütteln lassen. Mit einem ziemlich guten Flow und verdammt guten Cuts wird über das Leben philosophiert. Das macht richtig Spaß! Und sofern er irgendwann lernt, dass „schwul“ kein Schimpfwort ist, kann ich ihn auch zu 100% empfehlen. So gibt’s Abzüge in der B-Note.

Aber zum Sticker: Insgesamt sehr schlicht gehalten, wodurch er nicht sofort auffällt, man aber schnell neugierig wird was sich denn dahinter versteckt. Außerdem ist das Layout wenigstens halbwegs professionell gestaltet. Hat man ja auch nicht immer bei Untergrund-Künstlern. Was ebenfalls ins Gesamtkonzept passt, ist das Papier. Das ist nämlich kein Hochglanz, sondern an sich ein einfacher Spucki.

Als Fazit bleibt nichts weiter zu sagen als: Durch die Bank hoch gepunktet!

Reclaim your city!