Frutti di mare lebt ja zum Glück seit einiger Zeit wieder und hat hier einfach mal was nettes aus Greifswald gebracht! (Aber Vorsicht: Ist nicht unpolitisch…)

Immergutrocken2011

29/05/2011

UffUffUff. Bin grade wieder rein vom Immergutrocken2011. Und alter Seemann war das ein Fest. In den letzten zwei Nächten sind insgesamt nicht mal 10h Schlaf zusammen gekommen. Dementsprechend fertig bin ich gerade. Der wenige Schlaf hatte aber auch trifftige Gründe. Hier in priorisierter Reihenfolge: 1. HERRENMAGAZIN – die das Zelt gestern Nachmittag, wie von mir vorhergesagt, zum Toben gebracht und sich selbst somit zum Highlight2011 gemacht haben; 2. die Zeltplatzbekanntschaften („Wo geht’s zum See? Kennste?!“); 3. Frank Spilker (Subtextcoolness), Tino Hanekamp (offene Coolness), Mogwai (visuelle Coolness), Segeln mit Indipapst/Haircut auf Club Mate bis 6 Uhr Morgens (D.A.N.C.E.-Coolness), The Crookes (Britpopcoolness). Vielleicht gibt’s ja bei lauterleiser auch mal Content dazu?! Aber auch da kann es zusammengefasst nur ein Fazit geben: Das beste Festival Deutschlands ist und bleibt das IMMERGUT! All my love!

Reclaim your city!

PS: Aja, wenn jemand weiß, wie dieser Elektro-Indie-Song heißt wo es irgendwie um „The Caribbean“ geht,  wäre ich für eine Info mehr als dankbar! Rätsel gelöst!

Those Mondays

24/05/2011

Ich glaube, dass ich so langsam mit den Hamburg-Wochen aufhören kann. Ist immerhin schon wieder fast zwei Wochen her die Reise. Daher hier mal wieder einen guten Musiksticker von einer kleinen Düsseldorfer Band. Und wie es sich gehört fange ich mal mit dem positiven an: dem Sticker! Der klebt hier nämlich direkt um die Ecke von meiner Wohnung und macht seit einigen Monaten einen ziemlich coolen Eindruck auf mich. Der Bandname zerhackstückt und mit einem fließendem wellen- oder wolkenartigem Hintergrund sieht auf weiß schon sehr gut aus. Dazu ganz schlicht der Link unter dem Bandnamen. Da wurde einfach sehr viel richtig gemacht.

Nun aber zu einer kleinen Interpretation: Die Zerlegung des Bandnamens spiegelt für mich auch die Situation in der Band wieder. Ich habe die Jungs während der Düsseldorfer Nacht der Museen gesehen und war ehrlich gesagt nicht sehr angetan. Das lag aber gar nicht so sehr an der Musik. Die ist ziemlich indie-elektro-poppig und gar nicht mal so schlecht. Die Band selbst war aber irgendwie… keine Band! Natürlich können fünf Typen nicht in den gleichen Klamotten und mit der gleichen Attitüde rumlaufen. Aber diesen Gangcharackter, den ich bei Bands sehr wichtig finde und welcher viele Bands einfach noch sympathischer und selbstbewusster erscheinen lässt, haben die Mondays halt mal überhaupt nicht ausgestrahlt. Hoffentlich ist das aber nur meine subjektive Wahrnehmung, aber so ist sie leider.

Reclaim your city.

Scheiss BVB!

19/05/2011

Hier ist irgendwas schief gegangen. Die Überschrift „Scheiss BVB“, die zwar im Allgemeinen stimmen mag, im Speziellen dieser Saison aber nicht von dem gebürtigen Respekt gegenüber dem Deutschen Meister 2010/2011 zeugt, ist ein absolutes Paradoxon zum Motiv. Denn das Krümelmonster mag Kekse und zwar besonders gern gelb-schwarze. Als logische Interpretation müsste nun auch das Krümelmonster scheiße sein. Aber das ist, bei aller Vorstellungskraft, nicht möglich. ALLE lieben das Krümelmonster – es mag Kekse!

Reclaim your city!

Hehe. Autofokus my love! Gestern war ja, wie wahrscheinlich jede_r mitbekommen hat, der EurovisionSongContest im Dorf und leider hat dat Lena-Schätzken ihren Titel nicht verteidigt. Schade. Dafür war es aber ein super Abend mit super Leuten und das ganze doch sehr menschenverbindend. Für Attac und die Freiraumbewegung, die ich wirklich sehr schätze und noch viel öfter abfeiern müsste, war das gestern aber eine europäische, soziale Katastrophe – man hätte das Geld lieber für Sozialleistungen ausgeben sollen. Wenn man will, kann man sogar sagen, dass das getan wurde. Durch den ESC sind nämlich einige soziale Kontakte geknüpft worden und das Modedorf zeigte sich von seiner guten gastgeberischen und weltoffenen Seite. Ist doch auch mal was und immerhin kurzfristig gut angelegtes Geld gewesen. Musik verbindet nunmal. Und hey, man muss echt nicht alles schlecht reden! Auch wenn dieser Sticker schon recht uninspiriert ist und da sicherlich mehr drin gewesen wäre. Schade.

Aja. Der Stern hat den Sticker auch gefunden – und in scharf fotografiert.

Reclaim your city!

Rodgau

13/05/2011

Das Schöne an Hostels ist ja vor allem auch die Möglichkeit Leute aus allen Ecken der Welt kennen zu lernen. Hier waren zum Beispiel Eintracht-Fans (ok, Frankfurt ist nicht die Welt aber lest mal bis zum Ende bitte) genauso begeistert vom Hostel wie ich und haben sich ins Gästebuch eingetragen. Dass sie ihren schwarz-roten Sticker gleich mal dazu kleben finde ich wirklich sympathisch. Zeigt mal wieder, wie sehr sich die Frankfurter Szene mit ihrem Verein idetifiziert. Umso mehr würde ich mich ja freuen, wenn die nächstes Jahr auch zweite Liga spielen würden. Wäre ja noch ein Sicherheitsspiel mehr in der eh schon wahrscheinlich gewalttätigsten zweiten Liga aller Zeiten. Aber das muss man ja auch nicht herauf beschwören. Und zurück zur Einleitung: im Hostel habe ich zwei Brasilianer kennen gelernt, die grade ein Jahr bei Jung von Matt arbeiten und noch keine andere Unterkunft gefunden haben und deswegen da gepennt haben – ziemlich merkwürdig die ganze Geschichte aber die beiden Jungs waren gut drauf. Und ja, Rodgau sind dir hier.

Reclaim your city!

Jahngsters

11/05/2011

Oha, das war mal ein anstrengendes Wochenende… Samstag gings in aller herrgottsfrühe los im Dorf und in Regensburg durfte ich dann auch noch die alten Brandkannen wecken, weil die aus der Kneipe kamen, als ich in den Zug eingestiegen bin. Dann gings aber recht schnell Richtung Bahnhof und kurze Zeit später mit dem Mob Richtung städtischem Stadion. Und das war schon ganz schick da – wenn man denn auf kleine Retro-Stadien steht. Team-Green hat sich die meiste Zeit zurück gehalten und so gab es echt wunderbar sinnfreie Aktionen auf und neben dem Feld. Worauf ich damit eigentlich hinaus will: Regensburg ist ein wunderschönes kleines Städtchen. Die mittelalterliche Altstadt ist voller kleiner Gassen und durch die Uni auch voller Kneipen mit vielen jungen Leuten. Das hat schon Spaß gemacht. Bisschen schade ist nur, dass überall der Touristennepp wartet, dem wir vielleicht mal kurz auf den Leim gegangen sind und noch viel mehr, dass ich noch gut angetrunken schon um halb neun wieder im Zug saß Richtung Rheinland. Aber auch das ist kein Problem. War einfach ein viel zu guter Samstag. Daher: Wenn ihr mal die Möglichkeit habt da hin zu düsen: LOS!

Reclaim your city!

PS: das Wortspiel IST scheiße!

Den Sticker hab ich letzten Sommer in der Rostocker KTV gefunden und habe mich so lange zurück gehalten den zu posten. Meine Empfehlung für heut Abend: Inglorious Basterds in den DVD-Player werfen und auf jeden toten Nazi anstoßen! Fröhlichen 8. Mai euch allen!

Reclaim your city!

Puhh. Da hab ich mich ja mal wieder vertan. Eigentlich dachte ich bei Gladbeck und Kleinstädten ja an irgendetwas politisches, Gentrifizierung oder so. Zweiter Gedanke war diese Geiselnahme 1988. Stimmt aber beides nicht! Beim Gladbeck City Bombing gehts um ziemlich nach vorne treibenden Techno. Selbstbeschreibend ist es wohl „ElectroQueerPunkPerformance“ – also vielleicht doch ein bisschen politisch. In jedem Fall aber sehr an den Synapsen kitzelnd das Zeug und somit Prädikat: sehr empfehlenswert. In diesem Sinne: Raven gegen deutsche Kleinstädte! Und hey, stickermäßig sind die ja wohl auch ziemlich weit vorne. Gut gestaltet und neugierig machend braucht es nicht mal eine Internetadresse um Aufmerksamtkeit zu erzeugen.

Reclaim your city!

Ich bin müde. So ähnlich wie der Hubschraubermützenjunge hier auf dem Streetart-Stück den ich auf der Schanze gefunden habe. Hubschraubermütze ist übrigens ein Interlude auf der „Fettes Brot für die Welt“. Sehr lustig der gute König Boris: „Hab ich eine Hubschraubermütze auf? Nein Mann, das ist meine Frisur. Was ist los mit euch?!“

Reclaim your city!